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14.02.2017
Unabhängige Bauernstimme 11/16

Konzern-Schweinereien

Ein schwäbisch-hällisches Schwein schaffte es doch vor der Bayer-Konzernzentrale in Leverkusen zu demonstrieren. Gemeinsam mit der AbL und der Aktion Agrar hatten sich Bauern und Bäuerinnen der Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall bei Bayer versammelt um gegen die geplante Übernahme des US-Chemiekonzerns Monsanto zu protestieren. „Wir lehnen Bayers Übernahmepläne ab und fordern: ‚Bayer und Monsanto, bleibt uns vom Acker!‘ Die Bayer AG ist nicht der feine Konzern, der den bösen Buben schluckt. Bayer Crop Science macht schon heute weltweit Geschäfte mit Pestiziden und dem passenden, gentechnisch manipulierten Saatgut. Der Bayer-Konzern hält viele Patente, er ist für Höfesterben und gravierende Umweltfolgen weltweit verantwortlich“, kommentierte Georg Janßen, AbL-Bundesgeschäftsführer. Bei einer erfolgreichen Fusion würde der Megakonzern Bayer-Monsanto auf einen Schlag zum Marktführer in den Bereichen Pestizide (27 Prozent) und Saatgut (30 Prozent) und könnte so fast im Alleingang entscheiden, was Bauern pflanzen und Verbraucher essen. Die Demonstranten kritisierten weiterhin den Einsatz von Gentechnik und die Patentierung von Lebensmitteln.Jutta Sundermann von der Aktion Agrar, verwieß auf das derzeit stattfindende Monsanto-Tribunal bei dem Zeuginnen und Zeugen aus der ganzen Welt berichteten, wie der Konzern auf Kosten von Menschen, Tieren und Umwelt wirtschafte. Monsanto begehe schwere Verstöße gegen die Menschenrechte, weltweit stelle das Unternehmen das Recht auf Nahrung und Wasser von Millionen Menschen infrage. Ungeachtet dessen wolle sich Bayer Monsanto einverleiben, um so seine Machtstellung auszubauen.